Ein Film ohne jegliche Antwort doch mit unzähligen brennenden Fragen nach dem medialen, ethischen und philosophischen Verhältnis zwischen der filmisch vermittelten Realität und deren ästhetischen Genuss . Dieser Film fordert einen völlig neuen Umgang damit auf. Und zwar auf eine aufdringlichste Weise. Er ist ein kopernikanisches Kunstwerk im Zeitalter seiner simulierbaren Wirklichkeit.
Ein optimistischer Überlebensgeist vs das ewig teilnahmslose Universum: Ein wohlbekanntes Herzog-Thema mit eher verstörender Ode an Amerika
Wer etwas od. jemanden retten will, will eigentlich selbst gerettet werden.
Ein Traum, von dem der Film immer geträumt hat. Eine bisher kreativste Liebeserklärung an Kinematographie
Beeindruckt vor allem von seinem sorgfältigen Umgang mit dem Akustischen. Die eingesetzte Art und Weise des Kameraschwenks ist höchst elegant. Leise erschütternd und ruhig bewegend. Ein guter Kinostart dieses Jahres!
Eine grausame Studie der koreanischen Gesellschaft, die sich irgendwo zwischen der Vormoderne und Moderne sogar irgendwo Postmoderne verloren hat. Regisseur Chang ist ein würdiger Nachfolger von Kim Ki-Duk.