Wunderschönes, faszinierendes, unglaubliches Kino.
Alós erschafft eine Figur aus Fragmenten ihrer Lieblingsfilme und webt aus ihnen ihre eigene persönliche Identität, Erinnerung und Geschichte: aus der Vergangenheit (Kindheit), der Gegenwart (Erwachsenenleben) und der Zukunft, die noch kommen wird; alles wird erinnert, neu erdacht und rekonstruiert.
Die einfache Prämisse dieses einzigartigen weiblichen Selbstporträts – die Suche nach dem eigenen Ich durch Gesichter, Dialoge und Bilder aus Filmen – wird zu einer komplexen Erkundung der Identität und ihrer Konstruktion durch andere. Ein faszinierendes Kaleidoskop filmischer Aneignung.