Wunderschönes, faszinierendes, unglaubliches Kino.
Ein performativer Dokumentarfilm über den Tänzer und Choreografen Mihran Tomasyan. Das Porträt des Künstlers zeichnet anhand seines persönlichen Archivs zugleich das Leben im Istanbul der jüngeren Geschichte nach.
Im Zusammenspiel mit den Choreografien von Mihran Tomasyan macht die Dokumentarfilmerin und Künstlerin Didem Pekün Istanbuls jüngere Vergangenheit körperlich erfahrbar. Erinnerung, Bewegung und Abwesenheit verdichten sich zu einem Film, der Gesten als Zeugnisse und Geschichte als Probe begreift.