Wunderschönes, faszinierendes, unglaubliches Kino.
Stroboskopartige Momentaufnahmen viktorianischer Wohnflächen und geometrische Schatten verwandeln die physische Welt in eine impressionistische Traumwelt. An anderer Stelle taucht ein Gespenst aus den Tiefen des deutschen expressionistischen Kinos auf.
Eine Leiche und die Geister der Kinovergangenheit spuken durch Blake Williams’ gruseligen Kurzfilm, untermalt von Sirenen und einem Plattenspieler – auf dem aber nichts zu hören ist. Dieser hypnotisierende Film nutzt das Potenzial von 3D und ruckelt und flackert sich durch zehn fesselnde Minuten.