Wunderschönes, faszinierendes, unglaubliches Kino.
Fran ist in sein Heimatdorf in den Pyrenäen zurückgekehrt, das er verlassen hat, um Tänzer zu werden. Er trifft seine Mutter, seine Schwester und viele Geister aus seiner Vergangenheit, aber nichts läuft wie geplant. Also beginnt er zu tanzen – und stürzt das ganze Dorf in ein fröhliches Chaos.
Im Bann des Tanzes verwandelt sich eine öffentliche Toilette in Nans Laborde-Jourdàs Kurzfilm, der in Cannes mit der Queer Palm geehrt wurde, in einen Tempel revolutionärer Lust. Boléro lässt die Körper sprechen und interpretiert Ravels Werk als Aufruf zur erotischen und persönlichen Befreiung.