Wunderschönes, faszinierendes, unglaubliches Kino.
Tomaten, Paprika und alle anderen Pflanzen im Dorf Çetirevli in Adana überleben nur dank chemischer Hilfsmittel – genauso wie die Hälfte der Dorfbewohner:innen, die mit einer diagnostizierten Depression leben.
In ihrem Dokumentarfilmdebüt zeichnet Aybüke Avcı ein spielerisches Porträt von jahreszeitlichen Zyklen, Widerstandsfähigkeit und Routinen und kitzelt dabei humorvolle Momente aus der Lethargie heraus. So wird Tomato, Pepper, Depression zu einer stillen, absurden Hymne an das Durchhaltevermögen.