Wunderschönes, faszinierendes, unglaubliches Kino.
Havva zieht mit ihrem Freund nach Madrid, doch schon bald fühlt sie sich verloren: Die Sprachbarriere erschwert jede Begegnung, und die Einsamkeit wächst. Auf der Suche nach Anschluss findet sie für kurze Augenblicke Trost in Momenten geteilter Gefühle.
In ihrem Kurzfilmdebüt fängt Elif Büşra Keleş die Last der Entwurzelung ein und begleitet eine Schauspielerin, die mit wechselnden Ängsten kämpft. In einem finalen Moment der Bildweitung findet der Film eine fragile Hoffnung, während Musik und Liebe einer neuen Zugehörigkeit Gestalt verleihen.