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MUBI Filmverleih
Werner Herzog: Ecstatic Fictions
4.2
2.686 Bewertungen

Kaspar Hauser - Jeder für sich und Gott gegen alle

Bundesrepublik Deutschland, 1974
Drama, Biografie
Werner Herzog: Ecstatic Fictions

Darum geht's

1829 taucht in Nürnberg ein geheimnisvoller junger Mann auf. Er kann kaum gehen und sprechen. Sein Leben lang war er in einem Kellerloch eingesperrt, ohne jeden menschlichen Kontakt. Sofort erweckt er die Neugier der Biedermeier-Gesellschaft.

Darum sehenswert

Aguirre mag ja berühmter sein, aber Herzogianer behaupten Kaspar Hauser als ihren Favoriten. Die Hauptrolle wird übrigens gespielt von einem gescheiterten Straßenmusiker. Dieser Film ist ein echter Herzog: Ein schöner und doch herber Blick auf einen Menschen, der in die Welt hineingeworfen wird.

Kaspar Hauser - Jeder für sich und Gott gegen alle Regie Werner Herzog

Kritiker-Rezensionen

[Herzog’s] critical blade sharpens especially in the scenes when Kaspar—who, according to the authorities, has to earn his keep—is turned into freak providing entertainment. The dictatorship of meaning is combined with the totalitarian regime of money. Cultural violence, motivated by economy, manifests itself by making Hauser—“the other”—a fetish for visual consumption. The uniqueness of Kaspar is quickly transformed into a commodity—ready and easy to monetize.
June 10, 2014
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A work somehow both doggedly nihilistic and profoundly humanistic, the greatest unofficial Frankenstein movie, an ode to the misshapen brain that can hear “the horrible screaming men call silence.”
May 28, 2013
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