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Fokus auf Ruth Beckermann

MUBI-Special

Beim letzten Berliner Filmfestival präsentierte die bejubelte Dokumentarfilmerin Ruth Beckermann ihren neuesten Film, Waldheims Walzer, mit dem sie für die beste Dokumentation ausgezeichnet wurde und in vielen weiteren Festivals Eindruck machte. Wir freuen uns deshalb riesig, 11 Filme der Regisseurin zeigen zu können, in Partnerschaft mit dem DOK Leipzig festival, die für ihre 61. Ausgabe eine Hommage an Ruth Beckermann vorstellen, mit dem passenden Namen Document/Demonstrate. Beckmanns Werke sind stets im Politischen, Historischen und Persönlichen eingebettet, und bemühen sich darüber hinaus stets, ihre Gegenwart zu verstehen. Über die Jahre haben sich die Filme der Österreicherin stets mit neuen Formen auseinandergesetzt (darunter persönliche Essays, fiktionale Lesungen, Found Footage), um damit die jüdische Kulturgeschichte und -Identität, den Antisemitismus und die Nazi-Zeit, ebenso wie Fremdenfeindlichkeit und Migration zu thematisieren. Ihre vielschichtigen Untersuchungen des persönlichen und kollektiven Gedächtnisses versuchen, dessen Limitationen auf der Suche nach historischer Wahrheit offenzulegen – und wie davon unsere gegenwärtige Situation abzuleiten ist.

Die Geträumten

Ruth Beckermann Österreich, 2016

Auf eleganteste Weise verwebt Ruth Beckermann hier Briefe, Fiktion und Dokumentation. Ein Hybrid, der weiß, welche Geschichte erzählt werden soll: Dies ist die Brief-Korrespondenz einer Liebe zweier Poeten im Nachkriegseuropa. Durch den Akt des Vorlesens wird ihre Liebe wieder zum Leben erweckt.

Those Who Go Those Who Stay

Ruth Beckermann Österreich, 2013

Ruth Beckermann begibt sich auf eine essayistische Reise entlang des Mittelmeers, in der flüchtige Momente aus Leben, Abenteuern und Migration mit persönlichen Momenten verwoben werden. Dies ist eine höchst einfühlsame Kompilation von Bildern, die stets dem Tempo des gegenwärtigen Moments folgt.

American Passages

Ruth Beckermann Österreich, 2011

Aus unserer Partnerschaft mit DOK Leipzig: Unser Fokus auf die preisgekrönte Ruth Beckermann geht weiter mit diesem Reisetagebuch aus dem Jahre 2011, in dem sie von ihrer Reise durch die USA erzählt. Ein faszinierendes Panorama eines Landes, gesehen durch die Augen eines Außenseiters.

Zorros Bar Mizwa

Ruth Beckermann Österreich, 2006

Weiter geht’s in unserem Beckermann-Tribut mit dieser eindringlichen Examinierung des jüdischen Bar-Mitzwa-Rituals, gesehen aus unterschiedlichsten Perspektiven. Nicht ganz ohne ironische Brechung untersucht Beckermanns feinsinnige Kamera, welchen Platz Tradition in unserer Gegenwart einnehmen kann.

Homemad(e)

Ruth Beckermann Österreich, 2001

Ruth Beckermann beobachtet Einheimische, die auf dem Bürgersteig ihrer eigenen Straße reden und spazieren gehen, und eröffnet uns ein Panorama des vergangenen und des heutigen Wiens. Vor unseren Häusern finden tausend flüchtige, faszinierende Ereignisse statt, die mehr preisgeben, als angenommen.

Ein flüchtiger Zug nach dem Orient

Ruth Beckermann Österreich, 1999

Kaiserin Sissis verschönerte Geschichte wird in diesem essayistischen Roadmovie von Beckermann unter die Lupe genommen. Ihr vielschichtiges Abenteuer führt sie durch die Geschichte und letztlich zu einem ehrlicherem Bild hinter dem Mythos. Wir sehen ein exotisches Land durch die Augen zweier Frauen.

Jenseits des Krieges

Ruth Beckermann Österreich, 1996

In ihrem Tagebuch notierte Beckermann zu jener Zeit: “Zwischen Anhörung und Mitleid. Ich muss distanziert bleiben. Wie filmt man den Feind?” Die erschreckenden Erinnerungen von Ex-Soldaten beweisen auf unangenehmste Weise, wie wichtig und gefährlich Erinnerungen in der Geschichtsschreibung sind.

Nach Jerusalem

Ruth Beckermann Österreich, 1990

Dieser Film ist ein Testament für Ruth Beckermanns Kino – eine Dokumentation der Begegnungen auf ihren Reisen, ein aufmerksames Schwelgen unterwegs. Eine Entdeckungsreise durch ein Land, das ihr zuvor nur durch Kindheitserzählungen bekannt war.

Die papierene Brücke

Ruth Beckermann Österreich, 1987

Aus einem anfänglichen Bedürfnis heraus, die Orte der Erinnerungen ihrer Vorfahren zu besuchen, macht sich Ruth Beckermann auf eine Reise, durch die sie schließlich die komplexe jüdische Geschichte ihrer Region entdeckt. Auf den Spuren von Migration und Verfolgung verwischen sich die Geschichten.

Wien retour

Ruth Beckermann, Josef Aichholzer Österreich, 1983

In ihrem ersten Spielfilm interviewt Beckermann Franz West, um eine Parallele zwischen der Disintegration der österreichischen Arbeiterbewegung und dem Schicksal der Juden in Wiens Zwischenkriegsperiode zu ziehen. Durch seine Berichte und Archivbilder wird diese dunkle Periode lebhaft aufgedeckt.

Arena besetzt

Josef Aichholzer, Ruth Beckermann, Franz Grafl Österreich, 1977

Wir eröffnen unseren Fokus auf die österreichische Dokumentarfilmerin Ruth Beckermann mit ihrem ersten Film, der ihren Schritt ins politische Kino markierte. Das Werk geht aus ihrer Zusammenarbeit mit einem Video-Kollektiv hervor, das sich für das autonome Kulturzentrum Arena in Wien einsetzte.

Das Leben ist zu kurz für schlechte Filme

Jeden Tag wählen wir per Hand einen schönen neuen Film aus und du hast einen ganzen Monat Zeit, um diesen zu gucken. Es gibt also 30 perfekt-handverlesene Filme zu entdecken.