Wunderschönes, faszinierendes, unglaubliches Kino.
8. Mai 1938: Anlässlich des Hitler-Besuchs ist ganz Rom bei der Parade. Im Stadtteil San Giovanni sind nur Hausfrau Antonietta und der Rundfunkreporter Gabriele zurückgeblieben. Sie sprechen das erste Mal miteinander und ein paar Stunden verbindet sie ein Gefühl von Freiheit und Hoffnung.
Ettore Scolas romantisches Epos, gefilmt in wunderbar gedeckten Farben, erzählt von einer Leidenschaft zwischen ideologischen und sexuellen Gegensätzen. Dabei offenbart er die tückische Propaganda des faschistischen Italien, am Ende jedoch auch eine universelle Menschlichkeit.