Wunderschönes, faszinierendes, unglaubliches Kino.
Selten war ein Film so ehrlich über das Thema Sexualität – sowohl ästhetisch als auch semantisch – wie in dieser Geschichte eines One-Night-Stands an einem Wochenende in den englischen Midlands, wo zwei sehr unterschiedliche Männer ihr Idyll finden.
Der britische Filmemacher Andrew Haigh ist in jeder Hinsicht ein Juwel: ein maßvoller Dramaturg, der sich intensiv mit dem Innenleben seiner Figuren auseinandersetzt. Wir lieben seinen zweiten Film insbesondere wegen seiner ebenso sinnlichen wie schmerzlichen Darstellung des Verliebtseins.