Wunderschönes, faszinierendes, unglaubliches Kino.
Im Jahr 1872 umwirbt Antonina, eine Verehrerin Tschaikowskis, den Komponisten auf obsessive Weise und macht ihm einen Heiratsantrag. Obwohl er meist abwesend ist, bleibt er eine allgegenwärtige Präsenz in ihrem Leben und schürt damit eine einseitige Liebe, die in Isolation und seelischer Qual endet.
Dieses biografische Drama erzählt die Geschichte der glücklosen Beziehung zwischen einem Komponisten und seiner Ehefrau. Kirill Serebrennikov durchdringt die Blässe seines Historienfilms mit vulgärem Rot und eitrigem Grün und macht so die emotionale wie gesellschaftliche Hässlichkeit erfahrbar.