Wunderschönes, faszinierendes, unglaubliches Kino.
Der 19-jährige Giacomo, der gerade sein Gehör wiedererlangt hat, macht sich mit seiner 16-jährigen Freundin Stefania auf den Weg zum Fluss. Während sie durch das sommerliche Grün der Wälder Nordostitaliens streifen, verlieren sie sich in einem Nachmittag, der sich wie ein ganzer Sommer anfühlt.
In dieser sonnigen Doku-Fiktion nehmen zwei herumlungernde Teenager eine Kamera mit auf eine Reise abseits der ausgetretenen Pfade. So läutet Regisseur Alessandro Comodin einen neuen Naturalismus ein, indem er das Kino auf seine wesentlichen Elemente reduziert: Bewegung, Spiel, Präsenz und Licht.