Wunderschönes, faszinierendes, unglaubliches Kino.
An einer Highschool in Philadelphia besuchen Schüler:innen den Unterricht, diskutieren aktuelle Themen und engagieren sich in AGs – sogar eine Reise ins All wird simuliert. Doch über ihr Bildungsleben bestimmen Eltern, Lehrkräfte und Verwaltung: Erwachsene, die gesellschaftliche Normen festigen.
In Frederick Wisemans erhellendem Film erscheint die Bildung junger Menschen wie eine Beugung ihres Willens – ein Nährboden für Konformität. Vor dem Hintergrund des Vietnamkriegs stellt High School eine eindringliche Verbindung zwischen Formen amerikanischen Interventionismus her.