Wunderschönes, faszinierendes, unglaubliches Kino.
Im von der Gegenkultur geprägten Madrid der 1980er Jahre erleben drei Frauen eine abenteuerliche Zeit: Die Faulenzerin Pepi wird über Nacht zum Werbestar, während die Hausfrau Luci, angeleitet von der lesbischen Punkerin Bom, ihre masochistische Seite entdeckt.
Identität, Sexualität, die Verwandlung des Lebens durch die Kunst – Pedro Almodóvars zentrale Themen sind bereits in seinem ersten kommerziellen Spielfilm unübersehbar. Ganz im Gegensatz zur formalen Eleganz seiner späteren Werke ist Pepi, Luci, Bom eine punkig-radikale Übung im Filmemachen.