Wunderschönes, faszinierendes, unglaubliches Kino.
Während der Pandemie kehrt Shirin in ihr Elternhaus zurück, um sich um ihren sterbenden, entfremdeten Vater zu kümmern. Sie ist überzeugt, dass ihm nur noch wenige Stunden bleiben. Ihre Paranoia schottet ihn bald völlig von der Außenwelt ab, und längst begrabene Konflikte brechen wieder auf.
In Emre Mirzas fesselndem Kammerspiel führt die Enge eines kleinen Raums zu unerwarteten Enthüllungen, in denen die Stille schwer wiegt und die Dialoge unter die Haut gehen. Mit Nervenstärke und metronomischer Präzision verleiht das formidable Ensemble jedem Wortwechsel atemlose Spannung.