Wunderschönes, faszinierendes, unglaubliches Kino.
Die Geburtshelferin und Gynäkologin Nina arbeitet im einzigen Krankenhaus einer georgischen Provinzstadt. Sie opfert sich bedingungslos für ihre Patientinnen auf, auch wenn sie dabei rechtliche oder gesellschaftliche Grenzen überschreiten muss. Doch dann wird sie der Fahrlässigkeit beschuldigt.
In Dea Kulumbegashvilis unverblümtem zweiten Spielfilm, benannt nach dem grausamsten Monat des Jahres, verdunkeln Sturmwolken die Rapsfelder. In seiner Darstellung moralischer Courage setzt sich April mit männlicher Gewalt und heilsbringenden Enden in der Jahreszeit des Neubeginns auseinander.