Wunderschönes, faszinierendes, unglaubliches Kino.
In Kaurismäkis drolligem, existentiellem Drama versucht ein Minenarbeiter, sein provinzielles Leben voller Trägheit und Armut hinter sich zu lassen, doch er reitet sich nur tiefer in Probleme. Eine unterschwellige Romanze mit einer unlustigen Politesse könnte ihm jedoch neue Lust am Leben bescheren.
Der zweite Teil der Proletarischen Trilogie ist ein romantisches Roadmovie, das traditionelle Vorstellungen von Liebe und Glück unterläuft. Mit Ariel wagt sich Kaurismäki erstmals an dieses Genre und erzählt eine schonungslos unsentimentale Geschichte voller existenzieller Sehnsucht.