Wunderschönes, faszinierendes, unglaubliches Kino.
Beau geht es nicht gut – seine Paranoia macht ihm das Leben schwer und die Medikamente, die ihm sein Therapeut verschreibt, helfen auch nicht. Als Beau aufbricht, um seine Mutter zu besuchen, beginnt eine epische Odyssee, auf der er mit seiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft konfrontiert wird.
Ari Asters atemberaubend ambitionierte Odyssee führt uns in die Abgründe einer ängstlichen Psyche und treibt den Horror in rasante, oft urkomische Sphären. Joaquin Phoenix brilliert in der Rolle des einst schönen Muttersöhnchens, das auf tragische Weise in Ungnade gefallen ist.