Wunderschönes, faszinierendes, unglaubliches Kino.
Anand, ein Städter in seinen Dreißigern, kehrt für die zehntägige Trauerzeit um seinen Vater in die raue Landschaft Westindiens zurück – und findet dort unerwartete Nähe zu einem Bauern, der entschlossen ist, unverheiratet zu bleiben.
Die einlullende Stille eines indischen Dorfes zieht sich wie ein Flüstern durch Rohan Kanawades Cactus Pears. Ein wunderschönes Debüt über queere Sehnsucht und Leidenschaft, dessen Zärtlichkeit durch das behagliche 4:3-Format mit sanft abgerundeten Ecken bis in die äußersten Bildränder ausstrahlt.