Wunderschönes, faszinierendes, unglaubliches Kino.
Auf Geheiß seines Vaters muss der 14-jährige Ahmet sein komfortables Leben aufgeben und in ein muslimisches Jungenwohnheim ziehen. Dort sieht er sich mit den Erwartungen seiner Familie, seinen religiösen Pflichten und seiner Kindheit, an der er so verzweifelt festhält, konfrontiert.
In seinem Debüt Dormitory verwandelt Nehir Tuna die politischen Spannungen in der Türkei der 90er Jahre in eine fesselnde Geschichte über Glauben, Konformität und die stille Rebellion der Jugend. Ein bemerkenswerter erster Spielfilm von einer neuen, unverwechselbaren Stimme des türkischen Kinos.