Wunderschönes, faszinierendes, unglaubliches Kino.
Faruk, schon über 90, wird zum Protagonisten im Film seiner Tochter über die bevorstehende Demolierung seines Hauses in Istanbul. Während er Hausverwaltungstreffen beiwohnt, um die Demolierung hinauszuzögern, verwischen sich die Grenzen zwischen Realität und Fiktion.
Aslı Özge widmet ihrem alternden Vater und der sich stetig verändernden Szenerie von Istanbul ein zärtlich-verspieltes Portrait. Diese herzliche Studie über Sterblichkeit, Gentrifizierung und Familienbande ist voller Witz und Wärme und legt die stille Kraft von letzten Lebenskapiteln offenbar.