Wunderschönes, faszinierendes, unglaubliches Kino.
Ein unterhaltsamer, experimenteller Dadaismus-Kurzfilm, den Arbeiten von Man Ray nicht unähnlich, bestehend aus sich verschiebenden geometrischen Figuren und Archivmaterialien mit Möwen, fliegenden Augäpfeln und grellen, schwimmenden Köpfen.
Nicht unähnlich der Vase von Edgar Rubin trennt Hans Richters schwarz-weißer Kurzfilm etwas vom Nichts. Seine bistabile optische Täuschung verschiebt sich ständig, bewegt sich frei von einer Assoziation zur unvermeidlich nächsten. Und überall dasselbe wiederkehrende Motiv: das menschliche Auge.