Wunderschönes, faszinierendes, unglaubliches Kino.
Eine verheiratete Frau trifft einen ledigen Mann. Sie lieben sich, streiten, Fäuste fliegen. Ein Hund streunt zwischen Stadt und Land. Im Lauf der Jahreszeiten treffen sich Mann und Frau wieder, der Hund zwischen ihnen. Dann beginnt ein zweiter Film: Er sieht aus wie der erste, ist es jedoch nicht.
Jean-Luc Godard, einer unserer größten Kino-Denker, erschuf hier einen rätselhaften visuellen Essay – mit seinem eigenen Hund in einer Hauptrolle. Adieu au langage ist prophetisch, aufrüttelnd und seiner Zeit voraus: ein herrliches Verwirrspiel über Natur und Metaphern im digitalen Zeitalter.