Wunderschönes, faszinierendes, unglaubliches Kino.
Die geschiedene Mutter Irene Rakowitz lebt mit ihren beiden jüngsten Kindern im Märkischen Viertel, der damals größten Wohnsiedlung West-Berlins. Sie hat sich von ihrem Mann gelöst, aber der täglichen Gewalt des Familienlebens, wo Konflikte eskalieren, anstatt sich zu beruhigen, entkommt sie nicht.
Das ambitionierteste Wohnungsbauprojekt West-Berlins fußt auf humanistischen Idealen, doch blieben einige Bewohner in einem Teufelskreis aus Not und Grausamkeit gefangen. Im Gespräch mit einer Familie deckt Helga Reidemeister die Versäumnisse der Gegenwart auf und hofft auf eine gerechtere Zukunft.