Wunderschönes, faszinierendes, unglaubliches Kino.
Nach dem Tod ihres missbräuchlichen Vaters heiratet die einsame Bibliothekarin Martha einen ebenso boshaften Geschäftsmann – Helmut. Ihre Beziehung entwickelt sich so grausam und quälend, dass Martha zu glauben beginnt, Helmut wolle sie umbringen.
Hierbei handelt es sich wohl um einen der unbekannteren Filme Fassbinders – wenn auch völlig zu unrecht. Denn in diesem sonderbaren Melodrama wird schwarzer Humor gekonnt mit sozio-politischer Kritik verwoben. Ganz dem Vorbild Sirks folgend ist auch die Farbgebung umwerfend ausdrucksvoll gehalten.