Wunderschönes, faszinierendes, unglaubliches Kino.
Ungarn, 1957. Ein jüdischer Junge wächst mit den idealisierten Erzählungen seiner Mutter über seinen verstorbenen Vater auf. Als ein grober Mann auftaucht und behauptet, sein leiblicher Vater zu sein, gerät seine Welt aus den Fugen.
In diesem eindrucksvoll inszenierten Historiendrama setzt sich der Oscar®-Preisträger László Nemes mit Ungarns bewegter Vergangenheit auseinander. Durch die verletzliche Neugier eines Kindes wird Andor Hirsch zur berührenden Geschichte einer Familie im Strudel politischer Umbrüche.