Wunderschönes, faszinierendes, unglaubliches Kino.
In Paris fängt es für Yoav nicht gut an. Er klopft an die Tür einer Wohnung und muss feststellen, dass sie leer steht, und während er dort ein Bad nimmt, werden seine Sachen gestohlen. Dabei war der junge Israeli mit großen Erwartungen angereist – fest entschlossen, seine Nationalität loszuwerden.
Gewagt und urkomisch: Die mit dem Goldenen Bären ausgezeichnete skurrile Geschichte des israelischen Regisseurs Nadav Lapid basiert auf den zwiespältigen Gefühlen des Regisseurs über seine Zeit als Außenseiter in Paris. Eine raffinierte Allegorie und einer der originellsten Filme der 2010er Jahre.