Wunderschönes, faszinierendes, unglaubliches Kino.
Als ihre Mutter sie von der Schule abholt, beschließt die Erstklässlerin Mina, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Obwohl sie ihre Adresse nicht kennt, navigiert das mutige Mädchen durch den öffentlichen Nahverkehr und die geschäftigen Straßen Teherans, um nach Hause zu finden.
Aus der Perspektive eines Kindes bricht Jafar Panahis Film spielerisch mit seiner neorealistischen Prämisse. Die Reise eines kleinen Mädchens durch das Teheraner Gewirr aus Menschen und Verkehr ist durchweg unterhaltsam und wirft zugleich ein subtiles Licht auf die soziopolitischen Realitäten.